Wanderung zu den Mondlandschaften "Paisaje Lunar"
am Sonntag, 23.02.2014

 (siehe Rother Wanderführer Nr. 74)

   
Wir starten am Sonntag zu einer ersten Wanderung, um für die Insel und die Landschaft ein Gefühl zu bekommen.
Wir wandern gegen 9 Uhr ab unserem Hotel und laufen quer durch Vilaflor.
   
Der Himmel ist fast wolkenlos. Im Restaurant "Casa Pana" haben wir gestern abend vorzüglich gegessen,
aber man hat dort nur bis 19 Uhr geöffnet.
Manchmal gibt es schon um 18 Uhr kein Essen mehr.
   
Auf dem Hauptplatz vor der Kirche San Pedro gibt es einen schön gestalteten Park mit riesigen Natternkopf-Pflanzen, den es in dieser Form nur auf den Kanaren gibt.
   
Denkmal für Santo Hermano Pedro zahlreiche Wasserspiele
   
Hinter der Kirche finden wir die Wegweiser, nach denen wir heute gehen wollen.
 
Die zahlreichen Weinfelder sind noch ganz kahl. Es geht steil nach oben,
   
aber die Wege sind breit und sehr gut markiert.
   
Wir entdecken mehrere verfallene Gehöfte,
 hier das Casa Galindo und das Casa Marrubial
   
und einige alte Wasserkanäle. Es geht immer noch bergauf.
   
Und dann erreichen wir die ersten Bimssteingebilde. Wir sind ein bißchen enttäuscht: Das war alles?
   
Der Weg führt aber weiter aufwärts. Unter uns brauen sich Wolken zusammen.
   
Und hier finden wir dann endlich die versprochene Mondlandschaft. Aber wir kommen nicht näher heran.
Wir machen Mittagspause und müssen uns mit dem Anblick aus der Ferne begnügen.
   
Die Pflanzenwelt ist sehr interessant: hier gelber Klatschmohn und ???
   
Jetzt geht es nur noch bergab.

Dicke Nebelschwaden ziehen auf
und die Sicht geht gegen Null.
   
Noch eine kurze Pause mit dem Gehämmer eines Buntspechtes zur Untermalung.
   
Nach gut 3 Stunden reine Wanderzeit und gegen 14 Uhr kommt Vilaflor ins Blickfeld.
 
Als wir an unserem Hotel ankommen, ist es immer noch grau, kalt und nebelig.
Deshalb beschließen wir, noch am Nachmittag ans Meer nach Los Cristianos zu fahren.
Hier herrschen über 20°C und überm Meer ist der Himmel fast wolkenlos.
Die Strände sind breit und scheinen endlos. Nur wenige Mutige baden im noch kalten Atlantik.
   
Wir genießen die Sonne und bummeln am Strand entlang bis zum Las Vistas-Strand.
   
Wir suchen ein Fisch-Restaurant zum Abendessen, finden aber keines an der Strand-Promenade.
Schließlich kehren wir im "Chill Out" ein und bekommen wenigstens einen Fisch-Spieß, der leider etwas fade schmeckt.
   

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