Letzter Tag mit Wanderung Camino de Las Vegas
am Samstag, 01.03.2014

Rother Wanderführer Nr. 43

   
Leider müssen wir allmählich an die Heimreise denken und starten zu einer letzten Wanderung.
   
Es scheint noch mal ein sehr schöner Tag zu werden,
denn der Himmel zum Meer zeigt fast keine Wolken.
Wir fahren nach Las Vegas,
einem kleinen Dorf, das zu Granadilla de Abona gehört.
   
Wir stellen unser Auto in einer Nebenstraße ab. Auch hier ist unser Wanderweg sehr gut ausgeschildert.
   
Wir sind begeistert von den Orangenbäumen und der blühenden Landschaft ringsum.
   
 
Nur die Weinfelder sind noch sehr kahl. Die Wege sind breit und gut begehbar.
   
tolle Wanderzeichen Die Landschaft wird immer spektakulärer.
 
Auch hier entdecken wir einige alte Wasserleitungen, die hier aber nicht mehr genutzt werden.
   
Diese Höhlenbehausung sieht ungenutzt aus, aber im Innern finden wir Spuren einer Küche und Schlafplätze.
   
Wir kommen uns vor, als würden wir durch einen riesigen blühenden Garten gehen. Sogar die Pinien blühen üppig.
   
Manche Mandelbäume blühen noch, andere tragen schon Früchte.
 
Wir treffen eine Ziegenherde, die halsbrecherisch die steilen Wände hoch und runter "turnen" und
dabei die jungen Kaktusblätter abfressen. Das scheint denen ausgesprochen gut zu schmecken.
   
An diesem Aussichtspunkt scheint Gran Canaria ganz nah.


Nach knapp 2 Stunden Anstieg treffen wir auf den Abzweig. Hier beginnt die Runde zum "Risco del muerto" (Totenfelsen).
   
Der weitere Weg führt an spektakulär hohen Sandsteinfelsen vorbei.
Es ist auch ein Klettergebiet, aber heute sind keine Kletterer zu sehen.
   
Danach geht es leicht abwärts.
 
Gegen 12 Uhr haben wir die Runde vollendet und treffen wieder am Abzweig ein.
   
Jetzt haben wir uns eine Mittagspause verdient.

Danach entdecken wir auf dem Rückweg ein großes Wasserspeicherbecken
   
und die Reste einer ehemaligen Mühle. wieder alte Wassergräben
   
Jetzt folgen wir einer Art Straße, die aus ausgewaschenen Felsen besteht.
   
hier mal ein noch funktionierender Wasserkanal Noch eine kleine Schleife ...
   
und die ersten Häuser von Las Vegas kommen ins Bild. Unser Auto steht noch brav am Rand und wartet auf uns.
   
Heute wurde vor der Rezeption in unserem Hotel
sogar ein Sofa aufgestellt.
Wir ruhen uns kurz aus und wollen zum Abschied noch mal in dem netten Lokal Casa Pane zu Abend essen.
   
Es ist noch vor 18 Uhr, aber man hat bereits geschlossen.
Haben die alle Vorräte verbraucht? Oder haben sie ihren Tagesumsatz schon erfüllt?
Wir erfahren es nicht und sind enttäuscht.
   
Wir finden dann aber doch noch ein gutes Restaurant - "Casa Chico", mit leckeren Papas sin Mojo,
Kaninchen und Ziege für Hannes.
   
Abends bezahlen wir in unserem Hotel noch unsere Rechnung, denn morgen früh müssen wir sehr früh abreisen.
Wir verabschieden uns von dem netten Ehepaar, bei denen wir uns wirklich sehr wohl gefühlt haben.
 
 

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