Paphos
mit Archäologischem Park und Königsgräbern
 
Unseren ersten Urlaubstag wollen wir benutzen, um die Stadt in der wir wohnen, zu erkunden.
 
   
Wir bekommen einen Mietwagen ins Hotel geliefert.
Es ist ein wahrer Winzling der KIA-Picanto
und er ist ein Rechtslenker,
denn auf Zypern herrscht Linksverkehr.
   
Paphos besteht aus 2 Stadtteilen, dem Kato Paphos mit seinen Touristenhotels
und dem eigentlichen Stadtkern Ktima. Wir besuchen zuerst Kato Paphos.
   
   
Neben vielen Hotels, die die Poseidonos säumen, erreichen wir im Hafenviertel die Promenade Leoforos,
   
   
wo es eine Vielzahl an Restaurants und kleinen Läden gibt.
   
   
Die Sicht auf das Meer wird durch Ramsch- und Souvenirbuden versperrt. Überall preist man Schiffstouren an.
   
   
Die Restaurant-Vielfalt ist unglaublich und treibt oft schräge Blüten.
   
Zunächst widmen wir uns aber den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt und beginnen im Hafen mit dem
türkischen Kastell, das eine wechselvolle Geschichte hinter sich hat.
   
   
   
Von oben hat man einen schönen Blick auf die Stadt, den Hafen und nebenan auf den Archäologischen Park.
   
Als nächstes besuchen wir den Chrysopolitissa-Komplex
   
   
mit seiner Kreuzkuppelkirche gleichen Namens, den Resten einiger Badehäuser aus fränkischer Zeit
   
 
und der berühmten Paulussäule, an der der Apostel Paulus einst ausgepeitscht worden sein soll. Wir besuchen danach den Archäologischen Park,
den wir vorhin schon von oben sehen konnten.
 
 
Hauptattraktion des Ausgrabungsgeländes sind die römischen Häuser
mit seinen zum Teil erstaunlich gut erhaltenen Bodenmosaiken.
 
   
Als erstes liegt das Haus des Aion am Weg.  Die Mosaiken beeindrucken uns zutiefst.
   
Sie wirken unglaublich plastisch mit sehr ausdrucksstarken Gesichtszügen.

Meist werden Szenen aus der
griechischen Mythologie dargestellt.

Von Leda mit dem Schwan, der Zeus ist,
habe ich zumindest schon mal gehört.
   
   
Hauptattraktion ist aber das Haus des Dionysos. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert n.Chr..
Einst gab es in diesem 2000 m2 großen Haus über 500 m2 Mosaikfußboden.
 
 
Phaidra (links), die sich in ihren Stiefsohn
Hippolytos verliebt.
Dionysos (links), die Nymphe Akme und Ikarios
beim Weintrinken.
 
 
Das größte Haus (Haus des Theseus) auf diesem Gelände war vermutlich der Palast des römischen Statthalters.
Es hatte eine Gesamtfläche von 9500 m2 und ursprünglich über 100 Zimmer.
 
 
Hier erfahren wir, woher die Achilles-Sehne
ihren Namen hat.
Im Theseus-Mosaik wird der Kampf des Theseus mit dem Minotaurus im kretischen Labyrinth dargestellt.
 
   
Nach so viel griechischer Mythologie entspannen wir
uns auf einem Spazierweg zum Leuchtturm.
Gleich daneben entdecken wir das Odeion,
wo einmal 3000 Zuschauer Platz fanden.
   
   
Gegenüber befand sich ein Markt- und Versammlungsplatz - die sogenannte Agora. Wir haben genug alte Steine gesehen und schleichen zum Auto, das hier brav auf uns gewartet hat.
   
   
An einem anderen Tag besuchen wir die Königsgräber von Paphos.
Das Gelände gleicht einem Schweitzer Käse - es scheint komplett unter- und ausgehöhlt.
Die Gräber stammen aus dem 3. Jahrhundert v.Chr.. Zu dieser Zeit gab es allerdings keine Könige mehr auf Zypern, so daß der Name irreführend ist. Es handelt sich eigentlich um Gräber der zyprischen Oberschicht.
   
   
Leider gibt es keinen detaillierten Lageplan und die einzelnen Gräber sind nur spärlich beschriftet.
Die Orientierung gestaltet sich schwierig.
 
Am späten Nachmittag fahren wir noch in den Stadtteil Paphos-Ktima, die Oberstadt.
Wir finden sie nicht besonders sehenswert.
   
   
Es gibt einige Geschäfte, eine nette kleine Fußgängerzone,
   
   
ein etwas heruntergekommen wirkendes Theater aber einen tollen Blick auf die Unterstadt bis zum Meer.
   

 

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