Lefkosia (ehemals Nikosia) und Lefkosa (türkischer Teil)
 
Am Montag, den 17. Mai fahren wir mit unserem Mietwagen in die Hauptstadt des Landes.
Wir benötigen für die Strecke von Paphos nach Nikosia gut 1 1/2 Stunden.
 
   
Schon von Weitem sieht man die türkische Flagge
vom Nordteil Zyperns.
Wir empfinden das als Provokation und erfahren später, daß die Fläche aus farbigen Steinen besteht.
Wir besuchen zunächst den griechischen Teil
der Hauptstadt.
   
   
Gleich neben der Altstadt gibt es einen
großen Parkplatz.
Die Nähe verführt uns zu einem ersten Bummel
durch die gut erhaltenen Gassen der Altstadt.
   
   
Es ist urig hier, soll allerdings hauptsächlich Touristen anziehen.
   
   
Noch ist nicht alles restauriert. am Freiheitsplatz
   
   
Hauptpostamt Rathaus
   
   
Shacolas-Tower mit Observatorium Ledra - Haupt-Fußgänger-Meile
   
   
Tripiotis-Kirche mit prachtvollen Ikonen
   
   
Faneromeni-Kirche (Erscheinungskirche) ist die größte Kirche Nikosias.
   
 
gleich nebenan eine kleine arabische Moschee Wir nähern uns der der türkischen Grenze.
 
   
Davor finden wir das Restaurant "Berliner Mauer Nr. 2" und dieses Schild...
   
   
Wir müssen durch einen Gang mit verhüllten Ruinen gehen und werden von freundlichen Grenzbeamten begrüßt. Wir schreiben auf einen kleinen Zettel unsere Namen und die Ausweis-Nr., bekommen einen Stempel darauf und das ist unser Visum. Das ging sehr flott und schon befinden wir uns im türkischen Teil Zyperns. Auf der anderen Seite erwartet uns eine nette Fußgängerzone. Wir haben ein Prospekt bekommen mit dem Vorschlag für einen 2-stündigen Stadtrundgang und machen uns auf den Weg.
   
 
Die Ausschilderung ist gut - nur nicht immer an der richtigen Stelle angebracht ;-).
 
 
Wir wundern uns über die Streckenführung, denn sie führt fast nur an alten verfallenen Häusern vorbei.
 
 
   
Arabahmet Moschee Wohnviertel
   
   
Dann ein Lichtblick - hier sind die ersten Häuser sehr schön restauriert.
   
   
Wir gehen ein Stück am gut bewachten Grenzwall entlang.
   
   
Unweit des Grenzüberganges für Fahrzeuge aller Art finden wir ein nettes kleines Lokal "Seli",
wo wir sehr gut zu Mittag essen.
   
   
Hannes bekommt Lamm-Spieße und ich Hähnchen mit einer merkwürdigen weißen Tomatensoße. Nach dem Essen folgen wir dem weiteren Rundgang
auf unserem Plan und entdecken ein Postamt und
   
   
das Mevlevi-Kloster (Derwisch-Kloster). die venezianische Säule
   
Wir entdecken dazwischen das Samanbahce-Viertel.
Hier wurde mitten in der Stadt eine hübsche Wohnsiedlung vorrangig für Ältere geschaffen.

Der Baedecker schreibt: "...zeigt, wie mit entsprechenden Finanzmitteln ein lebenswertes Stadtumfeld auch für ärmere Schichten erbaut
werden kann."

Wirklich hübsch und Auto-frei.
   
 
   
   
Kyrenia Gate Inönü Square
   
   
   
Die ehemalige gotische Sophien-Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert wurde nach der türkischen Eroberung um 1570 einfach in ein Moschee umfunktioniert und Agia-Sofia-Moschee genannt.
   
   
Wir dürfen sie betreten und finden trotz zahlreicher Übermalungen viele gotische Elemente im Inneren wieder.
   
   
Wir beenden unseren Rundgang durch Lefkosa im Büyük Hamam, einem noch genutzten türkischen Bad und
ruhen uns in der angrenzenden Karawanserei mit Bier und Eistee etwas aus.
   
   
Gegen 15 Uhr erreichen wir die Grenze
und schlendern noch ein bißchen durch den
griechischen Teil der Stadt.
   
   
Hier finden wir jetzt auch Wegzeichen für einen Stadtrundgang.
Wir ließen uns einfach treiben und entdeckten
   
   
den Palast des Erzbischofs, ein Stück alte Stadtmauer,
   
   
den Wall, der die ganze Stadt umschließt und ein funktionierendes Badehaus.
   
   
Stark beeindruckt hat uns dieses Freiheitsdenkmal, das die Befreiung aus dem Gefängnis darstellt
und das Ende der Kolonialisierung 1960 symboliert.
   
   
Nach einer kurzen Verschnauf- und Trinkpause steigen wir noch auf diesen Turm.
   
 
Der Shacolas Tower ist Observatorium und Museum.
Von der Aussichtsplattform hat man einen beeindruckenden Ausblick in alle Himmelsrichtungen...
 
   
...hier nach Norden auf das gewaltige Mosaik der türkischen Flagge in den Bergen und hier auf die als Moschee umfunktionierte
Sophien-Kathedrale im türkischen Lefkosa.
   
   
Beeindruckt verlassen wir den Turm und gehen zum Parkplatz und zu unserem Auto zurück.
   
   
Der Abstecher zum Handwerker-Zentrum hat sich nicht gelohnt, denn es waren fast alle Türen verschlossen.
   
Auf dem Rückweg fahren wir bei Nisou
von der Autobahn ab, um einem
Service-Schild zu folgen.
Autobahn-Raststätten gibt es hier nirgends.
Wir finden erst nach längerem Suchen
ein kleines Café, wo wir einen
einfallslosen Salat serviert bekommen.
   

 

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